Casanova-Maron Angela

Angela
Casanova-Maron
eidg. dipl. Buchhalterin
1959
Domat/Ems
Kreis: Rhäzüns
FDP
Grossrätin bisher


Haben Sie ein Lebensmotto, wenn ja welches?
„engagiert, kompetent, konsequent“
Ich freue mich über neue Herausforderungen, eigne mir gerne das nötige Wissen an und bin beharrlich.

In welchem Umfeld bewegen Sie sich:
Familien-, Erwerbs- und/oder ehrenamtliche Tätigkeit?

Familie / Kinder:  
-          2 Kinder, 22 und 25-jährig
 
Berufstätigkeit / Pensum:
-          Selbständige Tätigkeit: Finanz- und Unternehmensberatung
-          Teilpensum: Gemeindevorstand Domat/Ems, Departementsvorsteherin Kultur und Soziales, verschiedene Mandate im Auftrag der Gemeinde Domat/Ems im Bereich des Gesundheitswesens
 
politische Mandate:
-          Grossrätliche Kommission für Gesundheit und Soziales
-          Verwaltungskommission Pensionskasse Graubünden
-          Verwaltungsrat Kraftwerk Reichenau AG
 
Ehrenamtliche Tätigkeit:
-          Vizepräsidentin FDP Graubünden
-          Finanzchefin Bündner Gewerbeverband
-          Vorstand Ausgleichskasse Gewerbe, Handel und Industrie Graubünden/Glarus
-          Vorstand HEV Chur Regio
-          Revisorin Frauenzentrale Graubünden
 
Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:
Vor über zwanzig Jahren bin ich der damals neu gegründeten FDP Ortspartei Domat/Ems beigetreten. Verschiedene Funktionen innerhalb der Partei, als jahrelange Kassierin und als Präsidentin, folgten. Seit dem Jahr 2000 durfte ich acht Jahre als Gemeinderätin und GPK-Mitglied der Gemeinde Domat/Ems amtieren; vier Jahre habe ich die GPK präsidiert. Als Grossrats-Stellvertreterin war ich während sechs Jahren gewählt und konnte in dieser Zeit im Grossen Rat Einsitz nehmen. Seit Anfang 2009 bin ich Mitglied des Gemeindevorstandes Domat/Ems und seit vier Jahren darf ich den Kreis Rhäzüns im Grossen Rat vertreten. Als Mitglied der grossrätlichen Kommission für Gesundheit und Soziales kann ich meine Erfahrungen einbringen und die Anliegen der Bevölkerung sowie der Gemeinden vertreten.
„Wer nicht politisiert, mit dem wird politisiert“, bringt auch heute noch meine Motivation, mich für ein politisches Amt zur Verfügung zu stellen, auf den Punkt. Aktiv die Politik mitzugestalten, statt nur davon betroffen zu sein, begeistert mich nach wie vor.
 
Was möchten Sie als Regierungs- oder Grossrätin bewegen?
Im Grossen Rat werde ich mich weiterhin für gute Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft ebenso einsetzen wie für zeitgemässe Strukturen in unserem Kanton. Ausgewogene Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu erarbeiten erfordern Ausdauer und Beharrlichkeit, was ich für diese Aufgabe gerne einsetzen werde. Liberales Denken leitet mein politisches Handeln. Eigenverantwortung und Eigeninitiative stehen dabei vor staatlicher Regulierung und Unterstützung.
 
Wo sind Ihre Schwerpunkte?
Durch meinen beruflichen Werdegang liegen mir finanzpolitische Themen sehr nahe. In meiner Vorstandstätigkeit als Departementsvorsteherin Kultur, Soziales und Polizei wirke ich unter anderem im Vorstand von Organisationen des Gesundheitswesens, der familienergänzenden Kinderbetreuung, der Jugendarbeit und der Musikschule mit. Ebenso setze ich mich mit den vielschichtigen Aspekten der Sozialhilfe auseinander. Diese Arbeit hat mein Fachwissen und meine Sensibilität in diesen Themenkreisen erweitert und gestärkt.
 
Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu fördern?
Für die Gleichstellung der Geschlechter wurde in den vergangenen Jahren vieles erreicht und trotzdem sind noch einige Anliegen unerfüllt. Gleichstellung bedeutet aber auch „sich gleichwertig zu fühlen“. Es gilt nun dieses Selbstbewusstsein der Frauen gezielt zu stärken.