Darms-Landolt Margrit

Margrit
Darms-Landolt
Dipl. Bäuerin und Pflegefachfrau
1958
Schnaus (Ilanz/Glion)
verheiratet
Kreis: Ilanz
CVP
Grossrätin bisher


Haben Sie ein Lebensmotto, wenn ja welches?
„Carpe diem“ (Nutze den Tag)

In welchem Umfeld bewegen Sie sich:
Familien-, Erwerbs- und/oder ehrenamtliche Tätigkeit?

  • Familie / Kinder: 3 erwachsene Kinder, 2 Enkelkinder, die ich gern und oft betreue
  • Berufstätigkeit / Pensum: Mitarbeit auf dem Landwirtschaftlichen Familienbetrieb, der als Generationengemeinschaft mit Tochter und Schwiegersohn geführt wird
  • Ehrenamtliche Tätigkeit: Schulkommission LBBZ Plantahof, Vorstand Landw. Kreditgenossenschaft, Vorstand Spital regiunal Surselva, Vorstand CVP Kreis Ilanz, Landfrauenverein, Verein Cinema sil Plaz, Gönnerverein Museum regiunal, Chor Surselva

Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:

Gemeindevorstand         1991-1995

Gemeindepräsidium       1995-2005

Grossratstellvertreterin  2000-2006

Grossrätin                       seit 2006

Mitglied der Kommission für Staatspolitik und Strategie (KSS) des Grossen Rates seit 2010

Mir ist nicht egal, was in unserer Gemeinde, in unserer Region und in unserem Kanton geschieht – mit meinen Erfahrungen und Ideen, mit Freude und Interesse an der Politik möchte ich unser Umfeld und unsern Alltag mitgestalten..

Was möchten Sie als Regierungs- oder Grossrätin bewegen?
Mein Einsatz gilt einem sinn- und rücksichtsvollen Nebeneinander von wirtschaftsstarken Zentren und den umliegenden Regionen, welche von Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft geprägt sind. Der Bündner Vielfalt soll Rechnung getragen und sie soll zum Positiven für alle genutzt werden. Ich bin für Gemeindefusionen und für massvolle Zentralisierung, wo es Sinn macht und von den Betroffenen mitgetragen wird. Ich kämpfe aber dafür, dass den Akteuren vor Ort eine gewisse Eigenständigkeit und Kreativität zugestanden wird, damit sie auch unter erschwerten Umständen angepasste Lösungen für die verschiedenen Aufgabenbereiche finden.. Dabei denke ich zum Beispiel ans Gesundheitswesen, die Mittelschulen, die Erschliessung mit dem ÖV und mit sicheren Strassen, an Strukturen, welche jungen Leuten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Das Ziel muss sein, Arbeitsplätze und Lebensqualität zu erhalten und der Abwanderung entgegenzuwirken.

Wo sind Ihre Schwerpunkte?
Als Mitglied der KSS, welche das Regierungsprogramm mitprägt, vertiefte Auseinandersetzung mit der Zukunft Graubündens und setzen richtungweisender Schwerpunkte
Stärkung einer zukunftsträchtigen Berglandwirtschaft
Familien-, Bildungs-, Sprach- und Kulturpolitische Fragen

Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu fördern?
Gleichstellung ist, wenn das Arbeitsrecht für Frauen und Männer gleiche Anwendung findet, wenn die Sitze in Kommissionen auf Männer und Frauen aufgeteilt werden, wenn die Argumente von Frauen ebensoviel Beachtung finden wie die der Männer, wenn Frauen und Männer gemeinsam bestimmen, wie sie ihr Familienleben gestalten wollen und, und, und..
Auch in Graubünden daran denken und danach handeln!