Märchy-Caduff Cornelia

Cornelia
Märchy-Caduff
Primarlehrerin
1959
Domat/Ems
verheiratet
Kreis: Rhäzüns
CVP
Grossrätin bisher


Haben Sie ein Lebensmotto, wenn ja welches?
„Eines nach dem anderen“ – das was ich tue, möchte ich mit meiner ganzen Achtsamkeit, Konzentration und Energie tun.

In welchem Umfeld bewegen Sie sich:
Familien-, Erwerbs- und/oder ehrenamtliche Tätigkeit?

  • Familie / Kinder: Glücklich verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Töchter
  • Berufstätigkeit / Pensum: Ich arbeite in einer Stellenteilung als Primarlehrerin
  • Ehrenamtliche Tätigkeit: Seit vier Jahren Mitglied des Grossen Rates 
    Seit neun Jahren Gemeinderätin in Domat/Ems
    Stiftungsratspräsidentin der Gemeindebibliothek Domat/Ems
    Mitglied der Schulkommission St. Catharina
    Delegierte der Kath. Landeskirche bei Adebar
Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:
Seit meinem 16. Lebensjahr setze ich mich für die Menschen in Domat/Ems und im Kanton Graubünden ein. Folgende Funktionen in Organisationen haben mich geprägt und zur Politik geführt: Blauringleiterin, Pfarreirat, Präsidentin des Frauenvereins Domat/Ems, Präsidentin des Katholischen Frauenbundes Graubünden. Der Parteibeitritt und die Wahlen für die Ämter als Gemeinderätin, Grossrats-Stellvertreterin und Grossrätin  ermöglichten es mir, mein Engagement in der Öffentlichkeit fortzusetzen.  
 
Was möchten Sie als Grossrätin bewegen?
Als CVP- Politikerin befürworte und vertrete ich eine differenzierte Konsenspolitik der Mitte. Unser Kanton steht vor bedeutenden Herausforderungen. In den Bereichen Strukturreform, Gesundheit, Bildung, Kultur, Energie, Umwelt, Wirtschaft, Tourismus und Finanzen wird es grosse Anstrengungen benötigen, um Graubünden als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort zu erhalten und zu fördern. Als Grossrätin möchte ich bei den anstehenden Aufgaben aktiv mitdenken und mitgestalten.
 
Wo sind Ihre Schwerpunkte?
Die Bildung ist unser wichtigstes Gut. Als Primarlehrerin kenne ich die Bedürfnisse und Sorgen der Schulverantwortlichen und der Schülerinnen und Schüler.  Ich setze mich für ein qualitativ hochwertiges und effizientes Bildungs- und Berufsbildungssystem ein. In den Bereichen Soziales, Gesundheit und Kultur sehe ich meine weiteren Schwerpunktthemen.
 
Haben Sie (politische) Vorbilder?
Menschen, die sich in der Öffentlichkeit oder auch in ihrem persönlichen Umfeld mit ganzer Kraft, mit Besonnenheit, Mut und Überzeugung für das Wohl anderer engagieren, beeindrucken mich.
 
Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu fördern?
Gibt es überhaupt eine vollständige Gleichstellung? Gleiche Rechte und Pflichten sind Aspekte, die umgesetzt werden können. Mit Toleranz, Respekt und gegenseitigem Verständnis sollten die noch bestehenden Differenzen angegangen werden.