Mani-Heldstab Elisabeth

Elisabeth
Mani-Heldstab
Lehrerin / z.Zt in Erwachsenenbildung, Familienfrau
1954
Davos Dorf
verheiratet
Kreis: Davos
BDP
Grossrätin bisher


Haben Sie ein Lebensmotto, wenn ja welches?
„Was immer du tust, tu es mit deinem ganzen Herzen“

In welchem Umfeld bewegen Sie sich:
Familien-, Erwerbs- und/oder ehrenamtliche Tätigkeit?

  • Familie / Kinder: generationenübergreifende Familienarbeit in einer vier Generationen Familie.
  • Berufstätigkeit / Pensum: Deutsch für fremdsprachige Erwachsene
  • Ehrenamtliche Tätigkeit: Präsidentin der Walservereinigung GR, Mitglied Stiftungsrat Winterhilfe GR
Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:
Seit 1997 bin ich politisch tätig. Während acht Jahren als Landrätin in Davos, Mitglied der Raumplanungskommission und GPK, Landratspräsidentin 2006, seit 2003 Grossrätin,. Mitglied der KJS bis 2006, seither in der KBK
Mitglied des Evangelischen Grossen Rates, sowie Stiftungsratsmitglied der Winterhilfe GR
Motivation: Fremdbestimmung ist nicht meine Sache. Wir haben das Glück in einem demokratischen Land zu leben, in dem ein jedes mitreden darf. Da ist es für mich selbstverständlich, mit meinem politischen Engagement einen Beitrag zur Entwicklung meiner Heimatgemeinde, sowie unseres Kantons zu leisten. Zudem arbeite ich gerne an Lösungsfindungen mit und bin als Frau frei von Lobbys und Interessensbindungen.
 
Was möchten Sie als Regierungs- oder Grossrätin bewegen?
Ich kann mein Fachwissen und meine langjährige Erfahrung in Bildungsfragen, sowie im Gesundheitswesen einbringen. Durch meine vier generationenübergreifende Familienarbeit sehe ich immer neuen Handlungsbedarf im Bildungswesen, ebenso wie bei den zunehmend komplexen Fragen der Alterspolitik. Damit eng verknüpft ist die Finanzierung im Gesundheitsbereich.
 
Wo sind Ihre Schwerpunkte?
Graubünden hat eine starke Wissens– und Forschungslandschaft. Dieser gilt es Sorge zu tragen und alles daran zu setzen, dass sie auch künftig beste Rahmenbedingungen bekommt. Auch für unsere ältere Generation gilt es im Gesundheits – und Pflegebereich Modelle zu erarbeiten, die ihnen möglichst lange ein selbstständiges Leben zuhause ermöglicht
 
Haben Sie (politische) Vorbilder?
Menschen, die sich unbeirrt, mit Weisheit und Weitsicht sach – und lösungsorientiert fürs Allgemeinwohl einsetzen.
 
Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu fördern?
Menschlichkeit, Solidarität, Mitverantwortung – das sind die übergeordneten Themen unserer Zeit. Da haben wir Frauen mit unserer Intuition, Flexibiltät und Pragmatismus sehr viel beizutragen. Nicht als Quotenfrauen, sondern durch die längst fällige Erkenntnis, dass es ohne Frauen gar nicht geht. Es kann also weder für Männer noch für Frauen Fakultativprogramm sein, sich in Wirtschaft und Politik einzubringen. Dazu müssen jedoch Familien – und Berufsarbeit mit tragfähigen Frauen – und Männernetzwerken verknüpft -, und Arbeitszeiten individueller planbar werden.