Steck-Rauch Leta

Leta
Steck-Rauch
Projekt- und Bauleiterin
1968
Strada
verheiratet
Kreis: Ramosch
FDP
Grossrätin bisher


Haben Sie ein Lebensmotto, wenn ja welches?
Gib der guten Laune schon am frühen Morgen eine Chance. Dann hast du wieder einen guten Tag.

In welchem Umfeld bewegen Sie sich:
Familien-, Erwerbs- und/oder ehrenamtliche Tätigkeit?

  • Familie / Kinder: Verheiratet mit Marco Steck, Sohn Renato (1993) besucht als Langläufer das Sportgymnasium und Tochter Mirella (1996) absolviert die Kaufmännische Lehre in der Hotellerie
  • Berufstätigkeit / Pensum: Während 20 Jahren habe ich als selbständig erwerbende mein Büro für Baubegleitung und Planung betrieben. In diesen Jahren durfte ich regelmässig verschiedene interessante Bauvorhaben realisieren. Seit 2012 bin ich als Projekt- und Bauleiterin bei der Fanzun AG tätig. Als Bauleiterin bin ich für die bauliche Umsetzung von diversen Einzelobjekten und Überbauungen im Unterengadin zuständig.
  • Ehrenamtliche Tätigkeit: Vizepräsidentin CSEB (Gesundheitszentrum Unterengadin mit Spital/Spitex/Pflegewohngruppen), Verwaltungsrätin am Hochalpinen Institut HIF in Ftan, Verwaltungsrätin der Stadtbus Chur AG, Stiftungsrat Giuvaulta Rothenbrunnen
Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:
In den Jahren 1998-2005 war ich in Tschlin im Gemeindevorstand und im Schulrat engagiert. In dieser Zeit haben wir u.a. die verschiedenen Schulstufen der Gemeinden Ramosch und Tschlin zusammengelegt und das Schulkonsortium gegründet. Im Jahr 2012 habe ich mich in der Funktion als Grossrätin aktiv in der Kommission für die Fusion der beiden Gemeinden Ramosch und Tschlin eingesetzt.
Ich engagierte mich während 6 Jahren als Präsidentin in der *SPITEX Engiadina Bassa*. Mit viel Freude und grossem Einsatz eines tollen Teams ist es in diesen Jahren gelungen eine professionelle Organisation zu bilden, die ein zeitgemässes, innovatives Pflege-und Betreuungsangebot anbieten kann. In dieser Funktion war ich wesentlich daran beteiligt, die Überführung der Spitex in die neue Trägerschaft *CSEB – Gesundheitszentrum Unterengadin* vorzubereiten. In dieser, im Jahr 2007 gegründeten Stiftung, sind die meisten Regionalen Anbieter in den Bereichen der Gesundheitsversorgung unter einem Dach vereinigt. Heute freue ich mich als Vizepräsidentin dieser Organisation sehen zu können wie man mit Teamwork, Mut und viel Engagement auch in einer peripheren Region viel bewegen kann. Das *CSEB* ist der grösste Arbeitgeber im Unterengadin und kann heute der Bevölkerung und den Gästen eine vorbildliche Gesundheitsversorgung bieten.
Als Grossrätin habe ich mich vor allem für die Erhaltung von verschiedenen Angeboten auch in den Randregionen eingesetzt. So zum Beispiel der Heilpädagogischen Schule in Zernez, der KESB im Unterengadin.
Die Ausübung der verschiedenen politischen und sozialen Tätigkeiten fasziniert mich immer von Neuem. Die Auseinandersetzung mit anderen Menschen, verschiedenen Ideen und gegensätzlichen Bedürfnissen ist spannend. Lösungen zu finden ist mein Ziel – wenn es gelingt ist es befriedigend!
 
Was möchten Sie als Regierungs- oder Grossrätin bewegen?
Die unmittelbare Nachbarschaft zu zwei Europäischen Staaten, die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Tourismus und auch die erschwerten Bedingungen in der Landwirtschaft erfordern für unsere Randregion spezielle und besondere Grundlagen und Rahmenbedingungen. Als engagierte Bürgerin möchte ich diese Anliegen - stellvertretend für unsere Bevölkerung-  in Chur vertreten.
 
Wo sind Ihre Schwerpunkte?
Gesundheitswesen, Schulbildung, ÖV
 
Haben Sie (politische) Vorbilder?
Politiker die lösungsorientierte, konstruktive und unabhängige Sachpolitik betreiben sind für mich glaubwürdig und dienen somit dem Gemeinwohl einer liberalen Gesellschaft.
 
Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu fördern?
Für mich ist  Gleichstellung selbstverständlich! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit in Ausbildung und Beruf sollten nicht nur politisch sondern vor allem auch in den Betrieben gezielt gelebt und gefördert werden. Der Begriff „Gleichstellung“ oder auch „Gleichberechtigung“ darf aber nicht für eine polarisierende Entweder-oder Politik herhalten, sondern soll vor allem für die Vielfältigkeit in unserer Gesellschaft und für die Anerkennung von verschiedenen Lebensmodellen und Kulturen stehen. Diese Gleichstellung brauchen z.B. auch Behinderte, Jugendliche, Betagte und viele Andersdenkende.